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Die Verlobung

Die Verlobung stellt einen alten Brauch darDie Verlobung – noch immer ein Eheversprechen?

Die Verlobung ist ebenfalls unter dem Verlöbnis bekannt. Bei der Verlobung handelt es sich um ein vorläufiges Eheversprechen.

Die Verlobung ist aber kein Versprechen für eine nachfolgende Eheschließung. Dies war aber nicht immer so, denn noch vor einigen Jahrzehnten, galt die Verlobung sehr wohl als Versprechen, dass dann eingehalten werden musste. Bei der Verlobung müssen das Datum der Eheschließung und die Planung noch nicht feststehen. Die Verlobung wird zwar als Eheversprechen gesehen, stellt aber keine Notwendigkeit dar, denn Paare können ebenfalls heiraten, wenn zuvor kein Verlöbnis gegeben wurde. Nach altem Hochzeitsbrauch war es üblich, dass spätestens ein Jahr nach der Verlobung geheiratet wurde. Heute werden diese Fristen nicht mehr eingehalten. Es finden sich immer wieder Paare, die bereits seit einigen Jahren verlobt sind, und noch gar nicht ans Heiraten denken.

Wie kann die Verlobung beendet werden?

  • Die Verlobung kann durch die Eheschließung beendet werden.
  • Die Verlobung kann durch den Tod des Partners beendet werden.
  • Die Verlobung kann durch das Einverständnis beider Partner, oder eines Partners, beendet werden.

Da die Verlobung keinen verbindlichen Vorvertrag zur Ehe darstellt, entstehen keine rechtlichen Wirkungen. Da ein Rücktritt jederzeit von beiden Partner möglich ist, kann hier keine Klage eingereicht werden. Allerdings kann der Partner, der einen finanziellen Schaden durch die Verlobung erlitten hat, sehr wohl rechtliche Schritte einleiten. Der Schade muss aber vor Gericht bewiesen werden. Hier könnten Unkosten, die durch die Planung für die bevorstehende Hochzeit entstanden sind, eingeklagt werden.

Wann können Ersatzansprüche bei der Lösung der Verlobung geltend gemacht werden?

  • Die Ersatzansprüche kann der Geschädigte nur einklagen, wenn Unkosten entstanden sind, die ohne die Verlobung nicht aufgekommen wären.
  • Es kann eingefordert werden, dass die Verlobungsgeschenke, die von der Familie überreicht wurden, wieder zurückerstattet werden.
  • Die Kosten für die bevorstehende Hochzeit, können zu einem gewissen Teil eingefordert werden.
  • Wurde bereits eine gemeinsame Wohnung in Betracht gezogen und Anzahlungen geleistet, müssen diese Kosten zurückerstattet werden.
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