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Bräuche zur Hochzeit in Österreich

Bei einer Hochzeit in Österreich werden immer noch Hochzeitebräuche durchgeführt, die auf eine lange Tradition zurückblickenHochzeitsbräuche aus Österreich

Was wäre eine Hochzeit ohne die Bräuche? Die Hochzeitsbräuche aus Österreich werden immer noch gerne angewendet und führen auf eine Tradition zurück, die schon tausende Jahre alt ist. Es gibt sehr viele Bräuche zur Hochzeit, die dem Brautpaar einfach nur Glück versprechen sollen. Andere Hochzeitsbräuche wiederum wurden einfach nur aus purem Spaß geboren.

Das Häckselstreuen

Das Häckselstreuen erfreut sich heute immer noch in ländlichen Regionen großer Beliebtheit. Freunde und Bekannte des Brautpaares begeben sich vor der Hochzeit auf eine Reise. Diese beginnt am Haus des Bräutigams und der Braut und führt an jedem Haus eines oder einer Verflossenen vorbei. Vor dem Haus wird solange Stroh gestreut, bis sich der oder die Verflossene mit einer Flasche Bier oder sonst einem alkoholischen Getränk erkenntlich zeigt. Das verbleibende Stroh wird dann im Hof oder im Garten des Brautpaares in Flammen gesteckt. Das Häckselstreuen wird heute aber nur noch in kleinen Orten durchgeführt. Da sehr viele Brautpaar heute bereits aus unterschiedlichen Regionen stammen, wäre diese Brauch sehr aufwendig.

Baumstammsägen

Dieser Brauch soll das ausgewogene Verhältnis in der Ehe symbolisieren. Dieser Hochzeitsbrauch ist aber nicht nur in Österreich sehr beliebt, sondern findet in Deutschland und in der Schweiz immer noch seinen Anklang. Das Brautpaar erhält nach der Trauung eine Säge und einen Baumstamm, der meist aufgebockt ist. Das Brautpaar muss nun den Baumstamm gemeinsam zersägen. Das Brautpaar soll bei diesem Hochzeitsbrauch lernen, dass an der Ehe immer gemeinsam gearbeitet werden muss.

Es poltert

Der Polterabend

Der Polterabend wird noch immer mit großer Freude gefeiert. Kaum ein Hochzeitsbrauch hat sich über so viele Jahre hinweg erhalten, wie der Polterabend. Der Polterabend wird beim Bräutigam der Junggesellenabend und bei der Braut Junggesellinnenabend genannt. Braut und Bräutigam ziehen kurz vor der Hochzeit mit den Freunden und Bekannten los, um noch einmal gemeinsam die Lokale unsicher zu machen. In dieser Nacht wird der letzte Abend als Single gefeiert. In den letzten Jahren hat sich die Gestaltung des Polterabends aber stark verändert. Stand noch vor einigen Jahren der Besuch in unzähligen Lokalen im Fokus, wird nun auf den Abenteuerurlaub und das Wellness-Wochenende gesetzt.

Die Entführung der Braut

Die Entführung der Braut ist ein Hochzeitsbrauch, der immer noch sehr beliebt ist. Während der Hochzeitsfeier wird die Braut von Freunden „entführt“. Nach der Entführung wird von Lokal zu Lokal gezogen. Der Bräutigam muss sich auf die Suche nach seiner Braut machen. Wenn er sie gefunden hat, muss er nicht nur die offene Rechnung begleichen, sondern zudem ein Ständchen singen.

Der Maschkern

In Österreich wird der Maschkern noch in zwei unterschiedlichen Variationen durchgeführt. Jugendliche verkleiden sich und erzählen den einen oder anderen Schwank aus dem Leben des Brautpaares. In Niederösterreich wird dieser Brauch zur Hochzeit aber ein wenig anders gefeiert. Nach dem Hochzeitsessen „stürmen“ all die, die nicht zur Hochzeit geladen wurden, die Feierlichkeiten. Braut und Bräutigam werden danach zum Tanz aufgefordert. Während des Getummels und dem Tanz wird die Braut von den stürmenden Gästen „entführt“.

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