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Home Hochzeitsforum Hochzeit Vor der Hochzeit Bräuche in der Kirche

Dieses Thema enthält 1 Antwort, hat 2 Stimmen, und wurde zuletzt vor vor 12 Jahre, 6 Monaten von  martina aktualisiert.

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Autor Beiträge
26. Juli 2007 at 10:09
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Mai
Forum: subscriber
Joined: Jul 2007
Forum Posts: 59

Brautjungfer und Brautführer

Brautjungfern und Brautführer haben eine besonders gefährliche Aufgabe zu erfüllen. Sie sollen die Geister im Hochzeitszug irritieren, sodass sie das Brautpaar nicht gleich auffinden und mit Flüchen belegen können. Aus diesem Grund sollte auch die Kleidung der Brautjungfern Ähnlichkeit mit dem Brautkleid haben. In Amerika wird dieses Verwirrspiel für die bösen Geister und Dämonen besonders weit getrieben. Die Brautjungfern tragen oft fast das gleiche Kleid wie die Braut – nur in einer anderen Farbe.
Heute haben Brautjungfern und Brautführer allerdings viel ernstere Aufgaben: Sie sind für das Wohl der Braut bzw. des Brautpaares zuständig und haben neben der Betreuung der Braut (vom Gang auf´s WC, der mit einem üppigen Brautkleid nicht einfach ist) bis zu zahlreichen organisatorischen Aufgaben in allerletzter Minute oder direkt vor Ort viel zu tun.


Lösegeld

Wo bleibt meine Braut? Mancherorts war es früher üblich, die Braut vor dem Kirchgang zu verstecken. Der Bräutigam musste sie entweder mit einem Lösegeld auslösen oder seine Intelligenz unter Beweis stellen und ein Rätsel lösen.


Geldstück im Schuh

Eine Blase am Fuß nimmt man gern in Kauf, wenn man dafür in der Ehe von Geldsorgen befreit wird. Dies soll ein Geldstück im Schuh der Braut auf dem Weg zur Kirche garantieren.
Salz und Dill in den Schuhen der Braut schützen vor bösen Geistern und vor den Flüchen alter Jungfern.


Nicht umschauen

Also bitte! Bereits jetzt nach anderen Ausschau zu halten, wäre wirklich zu viel. Ein Brautpaar darf sich auf dem Weg zur Trauung nicht umsehen, denn das bringt Unglück.


Rechter Fuß

Brautleute aufgepasst: auf jeden Fall mit dem rechten Fuß in die Kirche eintreten und nah beieinander gehen, sonst schlüpft womöglich noch ein frecher Geist dazwischen und trennt Sie bei der Trauung.
In manchen Gegenden wird geraten, dass die Braut beim Verlassen des Hauses unbedingt den rechten Fuß zuerst vor die Tür setzen soll und beim Betreten und Verlassen eines Raumes niemals verschiedene Türen benutzen sollte.


Etwas Blaues, etwas Gebrauchtes, etwas Geliehenes, etwas Neues

Glück bringt es, wenn die Braut in der Kirche vier Sachen bei sich trägt: etwas Blaues (zum Beispiel das Strumpfband, …), etwas Gebrauchtes (etwa die Unterwäsche, …), etwas Geliehenes (zum Beispiel ein Familien-Schmuckstück, …) und etwas Neues (Kleid, …).


Myrtenstrauch

Als Symbol der Göttin der Liebe gilt das feinblättrige Myrtenkraut. Ein Myrtenkranz als Kopfschmuck der Braut und ein Myrtensträußchen am Revers des Bräutigams stehen daher für die Liebe zueinander, Gesundheit und Lebenskraft.


Brautschleier

Der Brautschleier schmückt die Braut. Ursprünglich war er jedoch als Schutzschild gegen Dämonen und im Christentum als Zeichen des Endes der Jungfräulichkeit gedacht.


Kerze

Achten Sie bei der Trauung darauf, dass die Kerzen ruhig brennen, denn flackernde Flammen deuten auf eine stürmische Ehe hin.


Händereichen

Sie wollen in Ihrer Ehe das Regiment führen? Dann müssen Sie sich bemühen, beim Händereichen Ihre Hand oben zu halten. Aber bitte, – keine Handgefechte vor dem Altar!


Blumen

Das erste mal das Blumen bei der Hochzeit verwendet wurden war ca 2000-3000 Jahre vor Christus bei den Ägyptern. Der Prister gab als Zeichen der Vermählung dem Brautpaar eine Lotusblüte mit langem Stiel in die gereichten Hände. Die Brautleute galten als vermählt nach dem der Priester den Stiel der Lotusblüte um die Hände der Brautleute wickelte.

10. August 2007 at 14:51
martina
Forum: subscriber
Joined: Jun 2007
Forum Posts: 496

na das ist ja umfassend!




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Hochzeit: Was gibt es Schöneres?
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