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Home Hochzeitsforum Hochzeit Vor der Hochzeit Bräuche bei der Hochzeit

Dieses Thema enthält 1 Antwort, hat 2 Stimmen, und wurde zuletzt vor vor 11 Jahre von avatar nicole023 aktualisiert.

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Autor Beiträge
26. Juli 2007 at 10:09
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Mai
Forum: subscriber
Joined: Jul 2007
Forum Posts: 59

Hochzeitswalzer

Geht´s besonders feierlich zu, dann wird der Hochzeitswalzer von der Band oder dem DJ angekündigt und das Brautpaar begibt sich auf das Tanzparkett. Die Braut sollte dabei den Brautstrauß nicht vergessen.
Ein Brautwalzer dauert üblicherweise drei Minuten. In der ersten Minute tanzt das Brautpaar alleine, dann kommen die Eltern hinzu, in der dritten Minute sollen dann auch die Gäste tanzen. Im Anschluss wird der Brautwalzer noch einmal gespielt und die Brautleute tanzen mit den Eltern.


Hochzeitstorte

Eine köstliche Hochzeitstorte dient nicht bloß dem Verzehr, sondern gilt auch als Symbol der Fruchtbarkeit. Je höher die Torte, umso kinderreicher die künftige Familie.


Holzsägen

Freunde fordern oft den Beweis des Zusammenhaltens. So muss das Brautpaar zum Beispiel einen Holzstamm durchsägen – als Zeichen dafür, dass künftig sämtliche Schwierigkeiten gemeinsam gemeistert werden – denn: „zusammen macht stark!“ Von den Freunden wird dem Brautpaar dabei oft sehr viel abverlangt, denn die Säge kann schon mal stumpf sein. Um so größer das Lob, wenn´s gemeinsam doch klappt.


Sportlicher Wettstreit

Sehr lustig sind sportliche Wettbewerbe zwischen Braut und Bräutigam, bei denen sich jeder auch in den Metiers des anderen Bestätigen muss. Die Braut muss also Holz hacken oder einen Nagel einschlagen, der Bräutigam einen Knopf annähen oder eine Puppe wickeln. Um es noch spannender zu machen, kann beim direkten Vergleich der Nagel der Braut ein kleines Nägelchen sein, der des Bräutigams ein stattlicher Hunderter-Nagel. Es wird gemeinsam gestartet, Sieger ist, wer alle Stationen am schnellsten durchlaufen hat. Natürlich darf von den einzelnen Fanclubs kräftig angefeuert werden.


Wäscheleine

Eine nette Idee ist es, den Brautleuten allerlei nützliche Dinge mit auf den gemeinsamen Lebensweg zu geben. Aufgehängt auf eine lange Wäscheleine finden sich etwa Geschirrtücher, Kochlöffel, Putzlappen, Hosenträger, Babywindeln, Schuhputzzeug, Fertiggerichte, Einkaufsgutscheine und vieles mehr. Die Wäscheleine, die 100 Meter und mehr messen kann, wird von Tisch zu Tisch von der ganzen Hochzeitsgesellschaft weitergereicht, ehe sie wieder in dem riesigen Korb verschwindet, aus dem sie herausgezogen wurde. Dabei können naürlich auch einige sehr „individuelle“ Geschenke mit auf der Leine hängen.


Stammhalter

Kaum zu glauben, aber wahr! Um der jungen Familie einen Stammhalter zu garantieren, sollte man der Braut während der Hochzeitfeier einen kleinen Burschen auf den Schoß setzen.


Braut stehlen

Gott sei Dank muss der Bräutigam heute – im Gegensatz zu Zeiten der mangelnden weiblichen Bevölkerung – nicht mehr wirklich um seine Frau fürchten. Damals war der Brautraub für manche Männer tatsächlich die einzige Chance, eine Frau zu bekommen. Heute kann die Angetraute durch das Bezahlen der Wirtsrechnung zurückgewonnen werden. Dies muss in vielen Gegenden aber nicht der Bräutigam, sondern der Brautführer übernehmen.

Umgekehrt hat sich in unseren Zeiten nun auch der Ehemann dazu durchgerungen, für kurze Zeit von der Hochzeitsgesellschaft zu entfliehen. Er wird auf gleiche Weise von der Brautführerin oder Braut ausgelöst.

Man sollte dabei aber beachten, dass das Brautstehlen auch auf Kosten der Hochzeitsfeier gehen kann. Bleiben Braut oder Bräutigam zu lange aus oder werden zu oft gestohlen, dann wird der eigentlichen Feier die Hauptperson genommen und sie könnte schlimmstenfalls sogar zerfallen. Um das zu verhindern, wird vielfach bereits vorher vereinbart, ob und wohin gestohlen wird.


Haubung der Braut

In manchen Gegenden wird die Braut spätestens um Mitternacht beim Brauttanz vom Brautführer dem Bräutigam übergeben. Während des Tanzes löst der Bräutigam den Kranz aus ihrem Haar und setzt ihr die Frauenhaube auf. Mit dem Kranzabnehmen und der „Haubung“ wird der Austritt aus dem Ledigenstand symbolisch vollzogen und oft mit Schalk und sinnigen Sprüchen verbunden.


Strumpfband versteigern

Um die Geldbörse des jungen Paares etwas zu füllen, kam schon so manche Braut auf die Idee, ihr Strumpfband zu versteigern. Am besten geschieht dies auf russische Art und Weise: ein Hut geht durch die Hochzeitsrunde; der zuletzt freiwillig Einzahlende ist der glückliche neue Besitzer des Bandes.


Schleierabtanzen

Um festzustellen, wer die nächste Braut in der Runde sein wird, gibt es zunächst die Variante des Schleierabtanzens. Dazu begeben sich Brautpaar und sämtliche ledigen Paare (ob zusammengehörig oder nicht) um Mitternacht auf die Tanzfläche. Der ersten Dame, die während des Tanzens den begehrten Schleier ergreifen kann, wird der Hochzeitstraum als nächstes in Erfüllung gehen.


Strauß werfen

Eine andere Möglichkeit, die nächste Braut ausfindig zu machen, stellt das Werfen des Brautstraußes durch die Braut über ihre eigene Schulter dar. Diejenige, die den Strauß fängt, wird als nächste in den siebten Himmel auffahren. Das kann schon auf der Stiege nach der kirchlichen Trauung passieren, vor dem Rathaus nach der standesamtlichen Hochzeit, im Rahmen der Hochzeitsfeier oder als Höhepunkt um Mitternacht.
Weil der Brautstrauß aber auch eine besondere Erinnerung an diesen Tag ist und gerne getrocknet aufgehoben wird, lassen sich viele Bräute für diese Gelegenheit eine kleinere Kopie ihres Brautstraußes anfertigen.


Kranzlabtanzen / Körberltanz

Dabei wird der Braut, von der Brautmutter, meist um Mitternacht, der Schleier (Kranzl) abgenommen, das ist sozusagen, das letzte was die Mutter für ihre Tochter tut.
Danach steht die Brautmutter mit einem Körberl bereit, alle Männer müssen sich anstellen, und zahlen, dass sie mit der Braut tanzen dürfen. Der Erlös kommt dem Brautpaar zugute.

Kennt ihr sonstige Spiele oder so bei Hochzeitsveranstaltungen?

17. Juli 2009 at 11:18
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nicole023
Forum: subscriber
Joined: Jul 2009
Forum Posts: 10

Hallo ich kenn noch

Brauttanz um Geld

den Brauch, dass bei der Hochzeitsfeier die Braut mit vielen verschiedenen männlichen Hochzeitsgästen tanzt. Diese werfen während dessen einige Münzen auf den Boden.

Der Bräutigam wird mit Schaufel und Kehrbesen bestückt und muss die Münzen aufkehren und in die Hosentasche stecken. Dieses Geld kommt dem Brautpaar zugute.

Immer wieder gerne gemacht: Drei oder vier männliche Hochzeitsgäste ergreifen überraschend den Bräutigam, wenn dieser seine Taschen voll mit Münzen hat. Danach drehen sie ihn in der Luft um, so dass das Geld wieder heraus fällt. Dann muss der Bräutigam wohl noch einmal seine hausmännischen Fähigkeiten beweisen und alles zusammenkehren. Am Schluss darf das Brautpaar das Geld natürlich behalten.

Liebe grüsse
Nicole

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