Dienstleister Suche

Close Search

Wie läuft eine standesamtliche Hochzeit ab?

Damit eine Ehe rechtskräftig ist, muss eine Trauung beim Standesamt durchgeführt werdenDie standesamtliche Hochzeit

Damit eine Ehe rechtskräftig ist, muss jedes Brautpaar eine standesamtliche Hochzeit durchführen. Da es beim Standesamt manchmal sehr eingeschränkte Termine gibt, ist es oft gar nicht so einfach, das passende Datum zu finden.

Die Anmeldung beim Standesamt

Damit der Wunschtermin noch frei ist, sollte sich das Brautpaar die Hochzeit so früh wie möglich beim Standesamt anmelden. Sobald die Eheschließung angemeldet wurde, ist diese 6 Monate gültig. Wenn das Brautpaar sich beim Standesamt anmeldet, kann demnach in den nächsten 6 Monaten ein Termin für die Hochzeit ausgesucht werden.

Selbst wenn es sich nur um die Hochzeit am Standesamt handelt, kann der Aufwand für die Planung sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Da einige Dokumente vorgelegt werden müssen, kann dies die größte Tücke aufweisen. Deswegen sollten die Unterlagen fristgerecht zurecht gelegt werden, damit eventuell noch ein neues Dokument angefordert werden kann, wenn dieses nicht mehr auffindbar ist.

Die Hochzeit am Standesamt

Bei einer standesamtlichen Trauung wird die Zeremonie eher sachlich ablaufen. Wenn das Brautpaar aber den Wunsch hegt, kann diese ein wenig feierlicher gestaltet werden – dies ist natürlich mit zusätzlichen Kosten verbunden. Dies muss aber dem Standesbeamten im Vorfeld mitgeteilt werden, damit die Vorbereitungen noch getroffen werden können. Das Brautpaar muss sich trotzdem immer bewusst machen, dass eine standesamtliche Hochzeit nie den Reiz und das Flair einer kirchlichen Hochzeit erreichen wird.

Die Dauer der standesamtlichen Hochzeit kann mit etwa 30 Minuten berechnet werden. Dies ist aber immer davon abhängig, wie die Trauung vollzogen wird.

Der Ablauf

Damit jeder rechtzeitig bei der Trauung erscheint, sollte das Brautpaar den Gästen den genauen Zeitpunkt bekanntgeben.

Der Standesbeamte wird dann noch einige Fragen stellen. Immerhin könnte es sein, dass sich seit der Anmeldung einige Umstände verändert haben, die aber von Interesse sind. Wenn alles beim Alten bleibt, dann wird die Trauung wie besprochen durchgeführt.

Der Standesbeamte fragt danach das Brautpaar, ob es immer noch bereit für die Eheschließung ist. Zudem wird das Paar dem Standesbeamten bezeugen, den Partner fürs Leben gefunden zu haben.

Bei einer standesamtlichen Hochzeit muss es nicht immer einen Ringtausch geben. Dies obliegt immer dem Brautpaar selbst. Das Brautpaar kann schon bei der Vorbesprechung festlegen, welche Rituale bei der Trauung vorkommen sollen, und auf welche verzichtet wird.

Das Brautpaar muss immer aus freien Stücken heiraten. Es darf kein Zwang von außen herrschen. Zudem müssen die beiden Trauzeugen das 18.Lebensjahr erreicht haben und müssen ebenfalls einen amtlichen Lichtbildausweis bei sich haben, der dem Standesbeamten vorgelegt wird.

Wenn das Ja-Wort gegeben wurde, muss das Brautpaar nur noch den „Vertrag“ unterzeichnen. Nicht nur das Ehepaar, sondern die Trauzeugen müssen ebenfalls ihre Unterschrift leisten. Sobald die Heiratsurkunde von allen vier Anwesenden unterzeichnet wurde, ist das Brautpaar offiziell Mann und Frau.

avatar

, , , , , ,

Noch keine Kommentare. Du kannst der/die Erste sein!

Hinterlasse eine Antwort

Klicken Sie auf

und lesen Sie den Artikel weiter.

Nein, ich möchte kein Facebook Fan werden.