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Anstand muss sein – der Bräutigamscheck

Der Bräutigam muss nicht nur das Ja-Wort sprechen, sondern andere Aufgaben, die durchgeführt werden müssen, warten ebenfalls auf den jung vermählten MannBenimmregeln für den Bräutigam

Wer denkt, dass der Bräutigam einfach nur Bräutigam sein kann, der irrt, denn diese Funktion bringt sehr viele Aufgaben mit sich, die bei der Frage „Willst du mich heiraten?“, wahrscheinlich noch nicht wirklich bewusst sind. Doch nichtsdestotrotz gehört ein bestimmtes Benehmen einfach zum guten Anstand des Bräutigams dazu.

Schon vor der Hochzeit sind Regeln einzuhalten

Der Junggesellenabschied

Beim Polterabend wird der letzte Tag in Freiheit mit den Freunden gefeiert. Der Bräutigam muss zwar nicht ein frommes Lamm sein, er sollte dann aber nicht zu sehr übertreiben. Der Alkohol kann zwar in Strömen fließen, allerdings sollte der Bräutigam trotzdem einen klaren Kopf bewahren. Eine Stripperin – wenn diese überhaupt noch gewünscht ist, denn der Trend geht in eine ganz andere Richtung – ist ebenfalls erlaubt. Es sollte aber immer nur beim Schauen bleiben, denn der Bräutigam muss an diesem Abend nicht seine Eigenschaften als Casanova beweisen.

Der Morgen nach der Trauung

Ein alter Brauch ist die Morgengabe. Dieser Brauch wird aber nicht mehr von jedem Brautpaar wahrgenommen. Traditionell wurde der Morgengabe überreicht, damit der Wohlstand der Braut gesichert war. Wird die Morgengabe heute überreicht, dann ist diese meist ein sehr persönliches Geschenk des Bräutigams an seine Braut. Meist wird bei der Morgengabe ein Schmuckstück in Betracht gezogen.

Der Abend vor der Trauung

Der Tag der Hochzeit wird für das Brautpaar nicht nur an den Nerven zerren, sondern zudem wird die Feier meist bis in die frühen Morgenstunden dauern. Damit der Bräutigam fit und ausgeruht ist, sollte er am Abend vor der Hochzeit schon früh zu Bett gehen. Gegen die Nervosität kann natürlich ein Gläschen Wein getrunken werden, Alkoholexzesse sollten aber vermieden werden – immerhin soll der Bräutigam einen klaren Kopf bewahren. Das ist mitunter ein Grund weswegen der Junggesellenabschied nicht am Abend vor der Hochzeit geplant werden sollte.

Die Nacht vor der Trauung

Meist schläft das Brautpaar die Nacht vor der Hochzeit getrennt. So kann verhindert werden, dass der Bräutigam seine Braut vor der Hochzeit im Brautkleid sieht und zudem hat das getrennte Schlafen eine symbolische Bedeutung. Das Brautpaar ging noch vor einigen Jahrzehnten jungfräulich in die Ehe, dieser Umstand ist in der heutigen Zeit zwar nicht mehr gegeben, das getrennte Schlafen soll aber symbolisieren, das rein und unschuldig zum Altar geschritten wird.

Zur Kirche

Meist fährt der Bräutigam nicht selbst. Entweder es wird eine Limousine mit Chauffeur engagiert, oder ein Freund oder Bekannter stellt sich zur Verfügung. Der Bräutigam sollte seine Fahrt zur Kirche immer nur vom Beifahrersitz aus genießen, denn die Nervosität kann schon mal für Unaufmerksamkeit im Verkehr sorgen.

Der Anblick der Braut

Das ist der Augenblick, bei dem jedem Bräutigam die Knie weich werden. So lange hat er auf diesen Augenblick gewartet und nun kann er seine Braut endlich sehen. Der Bräutigam sollte diesen Augenblick genießen und ihn immer für sich festhalten. Die Braut sollte diese Überwältigung natürlich ebenfalls zu spüren bekommen.

Das Ja-Wort

Der Bräutigam sollte seiner Braut tief und fest in die Augen sehen und ihre Hand fest halten. Dies wird der innigste Moment im Leben eines Brautpaares sein.

Das sollte der Bräutigam bei der Hochzeit bedenken

Die Hochzeitsfeier

Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, sollte der Bräutigam das Wort ergreifen und eine kleine Rede halten. Meist wird der Moment gewählt, bevor der Hauptgang serviert wird. Der erste Tanz sollte der Bräutigam immer mit seiner Braut eröffnen. Für den ersten Tanz sollte der Bräutigam die Initiative ergreifen, seine Braut an der Hand nehmen und stolz mit ihr auf die Tanzfläche schreiten. Meist wird der Hochzeitstanz nach dem Essen eröffnet.

Nach der Hochzeit

Nun hat das Brautpaar endlich zeit für sich alleine. Ein alter Hochzeitsbrauch, die der Braut durchaus schmeichelt, da ihr Mann sie auf Händen trägt – das Tragen über die Schwelle. Dieser Brauch ist zwar schon alt, sollte aber vom Bräutigam nicht vergessen werden.

Während der Hochzeit

Die Hochzeitsfeier wird mit Sicherheit anstrengend sein. Zahlreiche Hochzeitsgäste werden Glückwünsche aussprechen und es wird kaum für Zweisamkeit sein. Trotzdem sollte der Bräutigam immer wieder ein paar nette Worte an seine Braut richten – diese müssen nicht für die ganze Hochzeitsgesellschaft bestimmt sein, sondern können einfach nur zärtlich ins Ohr geflüstert werden.

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